Im Alter von 25 Jahren entwarf Markowitz im Rahmen seiner Promotionsarbeit die mathematischen Instrumente zur Bildung optimaler Portfolios und legte damit den Grundstein für die moderne Kapitalmarkttheorie. Er untersuchte mit statistischen Methoden, wie das Risiko für den Anleger in einem Portfolio reduziert werden kann. Dabei kam Markowitz zu dem Schluss, dass der Anleger durch die richtige Mischung der Kapitalanlagen sein Risiko bis auf ein Minimum reduzieren kann. Das Ergebnis sind sogenannte optimale oder effiziente Portfolios. Bei der Auswahl der richtigen Anlageklassen ist insbesondere darauf zu achten, dass sie untereinander möglichst wenig korrelieren.

 

Hohe Korrelation

Die Einzelwerte steigen und fallen parallel zueinander. Die Risiken addieren sich und der Investor ist den Faktoren, die den Wert dieser Papiere treiben, doppelt ausgesetzt.


Geringe Korrelation

Die Wertentwicklungen der Einzeltitel sind weitgehend unabhängig voneinander. Generelle Marktschwankungen haben wenig Auswirkungen, und große negative Bewegungen an der Börse nehmen wenig Einfluss auf die Gesamtperformance.