Berechtigt sind z. B. rentenversicherungspflichtige Angestellte und Beamte. Auch Ehepartner von förderberechtigten "Riester-Rentnern" können die staatliche Förderung beanspruchen. Arbeitslose erhalten staatliche Förderung, wenn sie Arbeitslosengeld beziehen.

Gefördert werden Einzahlungen in Riester-Verträge, die eine Zertifizierung besitzen. Die Zertifizierung bestätigt die Förderungsfähigkeit der Anlage und ist Garant dafür, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Aspekte des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes erfüllt sind.

Die staatliche Förderung sieht für Förderberechtigte eine jährliche Zulage vor. Außerdem besteht die Möglichkeit, die eingezahlten Riester-Beiträge in der Steuererklärung als Sonderausgabenabzug geltend zu machen. Das Finanzamt prüft, ob der Sonderausgabenabzug für den Anleger günstiger ist als die bereits gewährte Zulage. Ist das der Fall, kann er die Differenz als Steuerermäßigung erhalten.

Die volle staatliche Förderung erhält, wer einen Mindesteigenbetrag einzahlt. Dieser liegt zurzeit bei 3 % des Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulage (inklusive Zulagen maximal 1.575 Euro). Ab 2008 liegt er bei 4 % (inklusive Zulagen maximal 2.100 Euro).

In puncto Zulagen wird zwischen Grundzulage und Kinderzulage unterschieden.

Die Grundzulage erhält jeder Riester-Sparer. Die Kinderzulage wird pro Kind gezahlt, für das ein Anspruch auf Kindergeld besteht.

Nein. Die Höhe der Riester-Rente bemisst sich nach dem angesparten Vorsorgevermögen sowie dem Zeitpunkt Ihres Rentenbeginns.

Ja, das ist möglich. Bei einem Lastschriftverfahren benachrichtigt der Sparer DWS Investments entsprechend.